Stellungnahme des Bayerngas-Konzerns zum Ukraine-Konflikt

Die dramatische Lage in der Ukraine und das Verhalten Russlands bestürzen uns menschlich sehr. Noch vor wenigen Wochen war es unvorstellbar, dass es zu kriegerischen Auseinandersetzungen auf dem europäischen Kontinent kommen könnte.

Die Gasversorgungslage ist aktuell stabil und die Speicher sind zu einem für diese Jahreszeit normalen Niveau gefüllt [Update, Stand 23.06.2022, nach Ausrufung der Alarmstufe durch das BMWK]. Seriöse Prognosen über Liquidität und Preise sind gegenwärtig nicht möglich. Der Bayerngas-Konzern begrüßt die zukunftsorientierten politischen Anstrengungen zur Steigerung des LNG-Imports (flüssiges Erdgas) und die aktuelle Position der Bundesregierung, keine Entscheidungen zu treffen, die wirtschaftliche Schäden verursachen, welche uns über Jahre binden und politisch lähmen könnten. Wichtig ist jetzt, neben der erneuerbaren Stromerzeugung mit Tatkraft den Aufbau des regulatorischen Rahmens für Wasserstoff, Biomethan und Biogas schnell voranzutreiben, um auch eine Beimischung dekarbonisierter Gase in das Erdgasnetz zu ermöglichen. Für die bilanzielle Verrechnung bedarf es einer Zertifizierung dieser Gase.

Das bringt Wasserstoff, Biomethan und Biogas schneller in den Markt und sorgt für eine resilientere klimaorientierte Energieversorgung: sicherheitspolitisch und witterungsbezogen [Dunkelflaute].

Der Bayerngas-Konzern treibt das Thema dekarbonisierte Gase mit voran.

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