Zweiter Upstream-Erfolg der Bayerngas

Bayerngas erwirbt über ihre Tochter Bayerngas Norge Anteile am Erdgasfund Sigrid

Bayerngas GmbH, München, hat über ihre Tochter Bayerngas Norge AS, Oslo, 30 % an der Lizenz PL263/B erworben. Die Lizenz enthält den Gasfund Sigrid sowie zusätzliche Explorationsprospekte innerhalb dieses geografischen Gebiets. Sigrid ist mit einer Explorationsbohrung nachgewiesen und liegt bei einer Wassertiefe von ca. 350 m in einer Tiefe von ca. 3500 m. Die Produktionsaufnahme hängt von den weiteren Explorationsmaßnahmen ab, mit denen die umliegenden Strukturen geprüft werden sollen. Nach derzeitigem Planungsstand könnte die Gasförderung 2011 beginnen. Das Geschäft steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die norwegischen Behörden.

Der Fund Sigrid liegt in der Norwegischen See ca. 150 Kilometer nördlich von Trondheim am Südwestrand der ergiebigen Erdgasprovinz Haltenbanken, die weiteres Erschließungspotenzial birgt. Die Aufbereitung und der Weitertransport des Erdgases und Kondensats wird über die bestehende Infrastruktur der Felder Asgard/Midgard erfolgen, die sich in nur fünf Kilometer Entfernung befinden. Dabei werden die Felder über so genannte Subsea Completions, Unterwasseranlagen, und unterseeische Pipelines verbunden.

Der Erwerb der Anteile an der Lizenz PL263/B ist nach dem Kauf von Anteilen an dem Gasfund Vega South (Fram B) bereits der zweite Upstream-Erfolg der Bayerngas. Ziel der Bayerngas ist, den eigenen Beitrag zur Versorgungssicherheit und Preisstabilität zu erhöhen. „Mit dem Erwerb der Anteile am Erdgasfund Sigrid demonstrieren wir erfolgreich unsere Strategie, neben dem Bezug über Importeure und Produzenten eine Produktion aus eigenen Gasquellen bis zu einem Anteil von 15 % unseres Gesamt-Beschaffungsvolumens aufzubauen. Um dabei die grundsätzlich mit Upstream-Projekten verbundenen Risiken zu minimieren, bauen wir ein Portfolio aus Feldbeteiligungen und Beteiligungen an Explorationsprojekten auf.

Damit schaffen wir eine Ausgewogenheit zwischen Chancen und Risiken, die für einen nachhaltigen Erfolg unabdingbar ist", sagt Dr. Ulrich Mössner, Geschäftsführer der Bayerngas GmbH. Mössner weiter: „Erneut stellen wir damit unter Beweis, wie schlagkräftig eine Beschaffungskooperation auf kommunaler Ebene sein kann. Als Beschaffungsplattform eröffnen wir unseren Gesellschaftern und Kunden auch den Zugang zum Fördergeschäft, bündeln und minimieren Risiken und tragen dazu bei, dass unsere Partner im zunehmenden Wettbewerb mehr Handlungsspielraum erhalten".

Ihr Ansprechpartner

Dirk Barz
Bayerngas GmbH
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