


Upstream
Bayerngas eröffnet ihren Partnern den Zugang zum Gasexplorations- und Produktionsgeschäft.
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Im Gasmarkt wandert die Wertschöpfung zunehmend hin zur Gasquelle. Darauf haben
wir mit verschiedenen Maßnahmen reagiert:
- Wir haben Bayerngas Norge AS, Oslo, gegründet und sind damit in das norwegische Fördergeschäft eingestiegen
- Wir prüfen die Beteiligung an neuen Pipelineprojekten.
Mit der Gründung der Bayerngas Norge AS ist Bayerngas eines der wenigen Gasversorgungsunternehmen in Deutschland, die im Gasexplorations- und Produktionsgeschäft (Upstream-Geschäft) aktiv sind.
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Das zeigt, was kommunale Unternehmen im Rahmen einer Partnerschaft zu leisten vermögen.
- Beteiligungen an Gasquellen sind investitions- und risikointensiv
- und müssen auf mehrere Schultern verteilt werden.
Denn:
Upstream-Beteiligungen und -Aktivitäten
Bayerngas Norge AS wurde im März 2006 mit dem Ziel gegründet, sich eigene Erdgasquellen in Norwegen zu erschließen. Mittlerweile ist das Unternehmen an 61 Lizenzen (mit einer Betriebsführerschaft in England und 2 Betriebsführerschaften in Norwegen) beteiligt.
Die Förderung von Erdgas
Bei der Suche nach Erdgas-Lagerstätten werden zunächst seismische (Reflexionsmessung mit Schallwellen) und geophysikalische Untersuchungen durchgeführt. Lassen die Ergebnisse Fördervorkommen vermuten, werden Aufschlussbohrungen durchgeführt. Diese sollen Auskunft darüber geben, ob tatsächlich Erdgas vorhanden und gegebenenfalls wirtschaftlich zu fördern ist. Wurde der Nachweis erbracht, werden Produktionsbohrungen durchgeführt. Mit diesen wird der „Fund“ erschlossen und die Förderung vorbereitet.
Erschließung am Beispiel von Vega South, nördliche Norwegische Nordsee



Abbildung 1: Eine mobile Bohrplattform wird über den Fund verbracht. Mit einer (mehreren) Bohrung wird das Gasfeld erschlossen und der so genannte Bohrkopf (mehrere) gesetzt.
Abbildung 2: Auf den Bohrkopf wird das Subsea-System, eine Art Ventil, aufgebracht. Die mobile Bohrplattform wird abgezogen. Mit speziellen Schiffen werden Rohrleitungen zu Förder- bzw. Aufbereitungsanlagen oder Satelliten (Sammelpunkten) verlegt. Je nach Wassertiefe wird dies von Tauchern oder Tauchgeräten durchgeführt.
Abbildung 3: Das geförderte Gas/Kondensat/Öl wird über die Rohrleitungen zu der Aufbereitungsplattform geleitet und dort gereinigt. Das Erdgas wird über Pipelines verteilt und das Öl für den Transport auf Tanker verladen.
Die Vorteile der Subsea Completion
Die Vorteile der Subsea Completion liegen auf der Hand: Mit diesem Verfahren lassen sich bestehende Strukturen (zum Beispiel Plattformen) des Förderbetriebs nutzen und die Fördermengen aus mehreren Bohrungen bündeln. Es ist somit ein kosteneffizientes und schnelles System zur Erdgas- bzw. Erdölgewinnung.
